Inspiration Klimaküche

2019 – schön das du da bist!

Machst du dir Vorsätze für das neue Jahr?

Jedes Jahr stellt sich zu Beginn die gleiche Frage: fasse ich einige Vorsätze? Schreibe ich mir Ziele und Wünsche für das brandneue Jahr auf?

Oder glaube ich eh nicht mehr daran, Dinge die ich mir vornehme auch umsetzen zu können?

Eine Liste zu füllen ist leicht: mehr Sport, gesünder Essen, nachhaltiger Einkaufen, mehr Zeit mit der Familie, mehr Zeit mit Freunden, mehr Zeit für mich. Viel mehr an die frische Luft, weniger Zeit am Handy, ein Buch im Monat…

Ich zumindest könnte ganze Seiten füllen – gar kein Problem! Die Umsetzung sieht da schon anders aus, denn allzu schnell ist der Tag um und kein Sport ist gemacht, der Rechner glüht, die Augen auch und statt zu lesen fallen mir abends die Augen zu!

Wie bleibe ich dran, an den Vorsätzen?

Als allererstes lohnt es sich, ganz genau zu schauen: nehme ich mir etwas halbherzig vor, weil man’s halt so macht… oder brennt mein Herz für ein Ziel?

Was überhaupt ist denn ein Ziel? In einem sehr spannenden webinar von Rachel Korinek ging es genau um dieses Thema! Was ist der Unterschied zwischen einem Vorsatz und einem Ziel? Und ein großer Unterschied für mich war: ein Ziel wird ganz klar definiert, am besten mit Zahlen und Daten untermauert ( scary, oder?) und hat eine Komponente, die wir nicht beeinflussen können. Ich kann z.B. sagen: ich möchte 2019 das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz zentral hier im Blog mit behandeln und Kunden gewinnen, denen dieses Thema ebenso wichtig ist.

Was denkt ihr? Das ist ein toller Wunsch und Vorsatz, oder? Habt ihr Lust darauf? Ich sehr, nur ein Ziel ist es damit noch nicht!

Ziele setzen – wie geht das?

Ich kann aber sagen: 2019 werde ich jeden Monat einen Blogbeitrag zum Thema Klimaschutz in der Küche schreiben ( = Projekt und immer noch kein Ziel!) und dadurch verbunden 3 Kunden bis Ende Oktober finden, die mit mir zum Thema Nachhaltigkeit / Klimaschutz ein (bezahltes!) Projekt machen.

Das ist ein Ziel: 3 Kunden, Ende Oktober, Thema: Nachhaltigkeit / Klimaschutz !

Denn, ich kann nun viele Projekte zur Umsetzung an den Start bringen und darüber hinaus soviel Inspiration wie möglich für euch bereit stellen – ob es Kunden anlockt und diese tatsächlich eine Zusammenarbeit wollen, kann ich immer noch nicht voll und ganz damit beeinflussen.

Mein Aha-Moment!

Für mich war das ein kleiner Aha-Moment, den ich musste mir eingestehen, das ich zwar viele Vorsätze und Projekte im Kopf habe, jedoch meist nicht den Mut besitze, ganz konkrete Ziele zu setzen!

Die Sorge, die Ziele nicht zu erreichen ist groß und sofort klopfen dann natürlich auch die altbekannten Teufelchen an:

„Wie kommst Du denn jetzt darauf, gleich 3 Kunden zu gewinnen? Mit der wenigen Zeit? Und bist du überhaupt gut genug dafür? Blablabla…“

Und wie immer ist hier der springende Punkt: will ich mein Ziel umsetzen, MUSS ich sofort Eigenverantwortung übernehmen und als erste Massnahme die Teufelchen in ihre Schranken weisen!

„Weg da! Hört bloss auf mir dämliche Ausreden ins Ohr zu flüstern! Interessiert mich nicht! Was, du willst mir einen Kompromiss einreden? Jeden Monat ein Blogbeitrag ist kaum zu schaffen, da geht Akquise auf keinen Fall auch noch? Mund halten!“

Ganz ehrlich, schüttelt euch 3 Mal kräftig und lasst die Teufelchen wenn sie wollen reden, aber zuhören? Auf gar keinen Fall. Sollen sie sich doch mit sich selbst begnügen und rumnölen!

Strukturierung von Zielen und Projekten

Mit einem klar definierten Ziel, fühlen sich Projekte ganz anders an! Auf einmal sind sie nicht mehr nur ein Berg Arbeit, der vor mir liegt, sondern eher wie Hilfsmittel, mit denen ich meinen Zielen gewaltig näher komme!

Ich habe meine Ziele also doch noch aufgeschrieben und daraus folgend Projekte aufgestellt, die mich zu diesen Zielen bringen werden.

Das hat richtig Spaß gemacht, ohne dieses doofe Gefühl “ ach, am Ende mache ich es dann doch nicht….“

Der Blog

Ein Projekte ist der Blog. Schon lange nerven mich einige Strukturen. Mit gefährlichen Halbwissen habe ich ziemliches Chaos im Backend angerichtet. Die Lust mich mit dem Chaos auseinanderzusetzen, WordPress überhaupt zu öffnen: gleich Null!!

Jetzt will ich ja aber mindestens einen Artikel über Nachhaltigkeit / Klimaschutz im Monat hier schreiben? Hm.

Da ich selbst nicht mehr weiter wusste, habe ich mir Hilfe geholt und siehe da: quasi ohne zu suchen, habe ich einen super netten und kompetenten Webdesigner gefunden, der hier kräftig am aufräumen ist. Es wird immer besser!

Glaubt jetzt nicht, das ich deswegen nichts mehr zum Kämpfen habe… Gutenberg und meine Plugins mögen sich nicht alle, alleine das Schreiben dieses Beitrags hat mir Tränen in die Augen getrieben.

Denn auf einmal wurden meine Buchstaben geschluckt, anstatt sich zu wunderbaren Wörtern der Inspiration zusammen zu setzen. Der Initialbuchstabe war schuld, habe ich irgendwann verstanden, warum? Kein Ahnung!

Eigenverantwortung als Schatz!

In diesem Moment hätte ich auf alle Fälle am liebsten hingeworfen! Teufelchen also wieder aufgewacht und zu Hochform aufgelaufen, aber da hatten sie nicht mit meiner Eigenverantwortung gerechnet! Ha! Diese machte mir nach ein, zwei heissen Tränen direkt klar: es hängt ganz und gar von mir selbst ab, ob ich mich von der Situation nun in den Wahnsinn treiben lasse und sauer und entnervt bin… oder ob ich mich sofort dafür entscheide das Allerbeste aus der Situation zu holen!

Diese innere Freiheit, in jedem Moment neu entscheiden zu können ist ein riesiger Schatz!

Und siehe da, kaum hatte ich mich gegen das Selbstmitleid und die Schimpftirade auf irgendjemand anderen entschieden, da klappten auf einmal ein paar Dinge, die vorher so gar nicht gehen wollten!

Alle Probleme die mir heute begegnet sind, sind damit nicht gelöst. Es gibt noch ausreichen Baustellen, um ein paar Tage heiße Luft zu spucken vor Verzweiflung. Mache ich aber nicht, sondern schreibe lieber den Artikel, in der Hoffnung Euch zu inspirieren, nach eurer Eigenverantwortung zu fahnden und sie dann gnadenlos auszunutzen!

Keine Angst also! Veränderungen fühlen sich oft erst einmal unangenehm an! Die Komfortzone zu verlassen braucht schon etwas Überwindung! Aber je öfter ihr das macht, umso leichter wird es, und am Ende seid ihr nicht mehr zu bremsen!

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